Unterschiede zwischen regulären, feminisierten & S1 Cannabis-Samen
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🌱 Reguläre Cannabis-Samen 🌱
Reguläre Samen entstehen, wenn eine männliche Pflanze eine weibliche bestäubt. Sie enthalten sowohl männliche (Y) als auch weibliche (X) Chromosomen und haben daher beim Wachsen eine ca. 50/50-Chance, männliche oder weibliche Pflanzen zu produzieren.
Vorteile
- Genetische Vielfalt, ideal für Zucht und neue Sorten.
- Werden von Breeders genutzt, um neue Linien zu kreieren.
Nachteile
- Du musst männliche Pflanzen erkennen und entfernen, wenn du nur Blüten willst.
- Platz- und Zeitverlust durch männliche Pflanzen.
🌸 Feminisierte Cannabis-Samen 🌸
Feminisierte Samen wurden gezielt gezüchtet, damit sie nahezu ausschließlich weibliche Pflanzen hervorbringen – üblicherweise ~99 % weiblich.
Sie entstehen, indem eine weibliche Pflanze dazu gebracht wird, Pollen zu bilden, der nur weibliche Chromosomen (“X”) enthält.
Vorteile
- Fast nur weibliche Pflanzen → höhere Effizienz und größere Erträge.
- Weniger Aufwand beim Anbau, da keine männlichen Pflanzen aussortiert werden müssen.
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Besonders beliebt bei Home-Growern und Anfängern.
Nachteile
- Nicht ideal für traditionelle Zucht, da keine männlichen Pflanzen vorhanden sind.
- Genetische Vielfalt ist oft geringer als bei regulären Samen.
🍀 S1 Cannabis-Samen 🍀
S1-Samen bezeichnen eine spezielle Unterart feminisierter Samen. Das „S“ steht für “Selfed” (selbstbestäubt). Das bedeutet: Eine einzelne weibliche Pflanze wurde dazu gebracht, eigenen Pollen zu produzieren, und dieser Pollen wurde auf sich selber oder eine genetisch identische Pflanze angewendet, um Samen zu erzeugen.
Was bedeutet das?
- S1-Samen haben eine identische Genetik wie die ursprüngliche Mutterpflanze.
- Sie sind 100 % feminisiert (nur weibliche Nachkommen).
- Durch Selfing können bestimmte gewünschte Eigenschaften konserviert oder verstärkt werden.
Warum sind S1-Samen besonders?
- Sie eignen sich gut, um eine bestimmte Pflanzensignatur zu erhalten (z. B. Geschmack, Wirkung, Struktur).
- Viele Züchter nutzen sie, um konsistentere Nachkommen zu erhalten als bei normalen feminisierten Samen.